Software und Motoröl

Erlebe ich irgendwann auch noch mal den Tag, an dem ich mich entscheiden kann, ob ich das Gerät mit oder ohne Software kaufen möchte? Ist das mal irgendwie wieder möglich? Ich kann mich noch sehr dunkel daran erinnern, das man vor sehr sehr langer Zeit oft die Auswahl hatte, ob man nun das Gespann DOS + Windows oder doch lieber OS/2 drauf haben wollte. Man stelle sich mal so ein Bundle bei Autos vor. Ein Autohersteller füllt in seine Motoren ein spezielles Motoröl das (Absichtlichkeit sei mal dahingestellt) nicht mit anderen Motorölen von anderen Herstellern vermischt werden kann. Möchte man anderes, alternatives Motoröl verwenden, was laut Autohersteller ohne Probleme gehen würde, muss man erst den kompletten Motor löschen….äh….zerlegen und reinigen um ihn dann wieder neu installieren ..äh… befüllen zu können. Das abgelassene hochgradig propitäre OEM-Motoröl darf man zwar jetzt weiterverkaufen, bekommt aber nicht den gleichen Wert raus, wie man beim Bundel-Kauf mit dem Auto draufgelegt hat, da es ja schon mal eingefüllt aber dennoch nicht benutzt wurde. Der Vergleich läuft zwar etwas unrund und stottert hier und da, aber etwas schmunzeln und diskutieren kann man sicherlich drüber ;-)

Wann verstehen es die OpenSourcler endlich?

Die Leute wollen keine offene Software – die Leute wollen QUALITÄT! Und die gibt es nun mal seit ehedem nur bei der Innovationsschmiede lol Innovatives Kopieren — fein machen die Redmonder das? Und woher kennen die den trick mit dem Kopieren ??? selbst den haben die doch bei den Chinesen geklaut oder? Microsoft. Ich danke an dieser Stelle dem großen Jahrhundertgenie und größtem Wohltäter aller Zeiten Bill Gates für die Entwicklung der einzigen professionellen Office-Suite am Markt, genauso wie für die Entwicklung des besten Betriebssystems aller Zeiten und des beliebtesten und ausgereiftesten Browsers. beliebt?? darum surfen heute viele MS´ler mit Firefox und Co oder? leistungsfähigen Profi-Software-Ausstattung von den Erfindern des Internets und des CAW (computer aided wellness) sind Computerfreunde auf der richtigen Seite und können schnell und effektiv arbeiten, spielen oder einfach nur entspannen. Entspannt bin ich dann wenn ich weiß meine Server laufen, meine Clients laufen wenn ich meine arbeit ohne Abstürze geschafft hab und das hat ja bei MS noch nie geklappt. Vergleich doch einfach nur mal wie oft man Linux booten muss und wie oft das man bei MS booten muss….. sorry 1min pro booten das 100 mal am Tag da vergeht viel Zeit und das kostet. Die Verkaufszahlen sowie die Markanteile der hochwertigen Mircosoft-Lösungen sprechen eine eindeutige Sprache OpenSource-Lösungen will keiner haben. Das sind nun mal die Fakten! Achso und darum bietet SAP auch Frontends für Linux an? Deshalb gibts Cygwin für Windows ? Deshalb surfen immer mehr mit Firefox? Deshalb gehen Städte wie München und Wien auf Linux über??? UND DESHALB STEHT IN MÜNCHEN / LOHHOF (MS DEUTSCHLAND) EIN APACHESERVER??????? auch wenn es keiner zugibt der steht da? vielleicht um wieder mal ne copy zu ziehen ? Ja junge OpenSource – ich kam sah und siegte!!! Und du Dummquatscher verrate mir wenn du dein PC Anfängekurs an der VHS geschafft hast…. ich geb dann auch einen aus, obwohl ich sonst nicht trinke.

Eine Riesen-LAN

Die große Halle ist voll, überall flimmern Monitore, die aufgestellten Tische sind belagert von Computer-Zubehör, leeren Pizzaschachteln und Cola-Dosen. Außer dem sehr beliebten 3D-Shooter “Counter-Strike” und ähnlichen Spielen wie “Quake” und “Return to Castle Wolfenstein” kann man auch diverse Renn- und Strategiespiele entdecken. Niemand spielt unter seinem richtigen Namen, es werden “Nicknames”, also Spitznamen wie Tanis, Illuminatus oder Gothmog benutzt. Die Stimmung ist gut, alle sind locker und aufgeschlossen. “Es sind echt nette Leute gekommen, mit denen man schnell Freundschaften schließen kann. Das verbreitete Klischee des seltsamen Computerfreaks trifft überhaupt nicht zu, hier wird auch mal ein Bier getrunken und Party gemacht”, schwärmte der 19-jährige Daniel Schütz aus Bischofsdhron. Bis spät in die Nacht wird “gezockt”, viele machen durch, andere gönnen sich eine Ruhepause auf den ausgelegten Matratzen. In der “Chillout-Area” wird Musik gespielt, Getränke und die typische “Zocker-Nahrung”, Tiefkühlpizza, angeboten. Hier treffen sich auch Leute, die nicht aktiv an der Party teilnehmen und “nur mal so gucken” kommen. Einigen hat es so gut gefallen, dass sie es sich spontan in der Couchecke gemütlich gemacht haben und ein Playstation-Turnier spielen. Auch Mädchen sind anwesend, wenn auch größtenteils nur als Besucher, die sich nur selten an einen freien PC wagen. Die 18-jährige Camilla Müller aus Morbach, eine der wenigen aktiv teilnehmenden Mädchen, meint dazu: “Ich finde es schade, dass so wenig Mädels da waren. Zu Anfang wurde ich von manchen nur belächelt, aber das hat sich schnell gelegt. So manchen Jungs kann ich da mittlerweile was vormachen!” Viele der Spieler haben sich in so genannten “Clans” gruppiert, mit Namen wie [TEEM], [MFG], [rocket] und vielen anderen. In einem so genannten “Clanwar” waren elf Gruppen am Computer gegeneinander angetreten. Hierbei steht der sportliche Wettkampf im Vordergrund, es gibt genau definierte “Spielregeln”, und Pfuschen (“Cheaten”) ist verpönt. Reaktionsvermögen, Taktik und Teamplay sind gefragt – mit wilden Umherschießen kommt man nicht weiter. “Spiele sind nicht schuld” Die weit verbreiteten Vorwürfe, diese “Ballerspiele” würden die Gewaltbereitschaft fördern, sind nach der Meinung der Teilnehmer unbegründet. “Totaler Quatsch. Es kommt immer auf den Spieler an, der vor dem PC hockt. Die Spiele selbst sind an sowas nicht schuld”, erklärte Markus Bernard vom Teestuben-Team. Alles in allem sind die ausschließlich jugendlichen Organisatoren zufrieden mit dem Ablauf. Heiko Marx alias [TEEM]-Brain: “Es hat viel Spaß gemacht. Bei dieser Veranstaltung werden schon deutliche Unterschiede zu den relativkleinen Netzwerkparties, die wir bisher organisiert haben, deutlich.Ich glaube, wir haben alle viel dazugelernt. Bewährt hat sich auch die Kombination aus normaler Party und Computerspielen, da viele Zuschauer gekommen sind, mal ein Bier getrunken haben und jetzt wissen, was auf diesen ominösen Veranstaltungen abgeht.” Die ungewöhnlich hohe Anzahl von Jugendlichen, die aus bis zu 100 Kilometern Entfernung zu dem Event angereist waren, belasteten die begrenzten Netzwerkkapazitäten, die mit geliehenen Verteilern aufgestockt werden musste. Daher hofft die Teestube bei der nächsten Veranstaltung dieser Art auf unterstützende Sponsoren aus dem Elektronik- und IT-Bereich.